Samstag, 6. August 2011

Ready for take off

Die Katastrophenregion ist riesig. Ich hatte bisher keine Zeit auszurechnen, wieviel Mal die Schweiz darin Platz hätte. Die Distanzen zwischen den einzelnen Orten sind entsprechend weit. Meist gibt es keine gepflasterten Strassen, nur Sandpisten und Pfade über holprige Steinwüsten. Nebst dem ständigen Risiko von Pannen (meist die Reifen, ich bin mittlerweile Experte in Sachen Radwechsel) ist in den entfernteren Regionen im Nordosten auch die Sicherheit ein Thema. Insbesondere Strassenräuber erschweren hier den Verkehr, und auch Kidnapping kommt vor. In solchen Gegenden bewegen sich auch die Hilfsorganisationen nur in Konvois. Die sicherste Art zu reisen ist aber auch gleichzeitig die bequemste: Das Flugzeug. Eine Anzahl von Airlines fliegt hier in fast jedes kenyanische Städtchen. Die Flotte besteht meist aus einem bis drei Propellermaschinen mit sechs bis neun Passagierplätzen, je nach Gewicht der Passagiere und des Gepäcks.


Die Besatzung besteht in der Regel aus dem Captain, in diesem Fall eine sie, und fertig.


Das Unterhaltungsprogramm ist die freie Sicht auf die Pilotin und ihren Arbeitsplatz. Die Verpflegung besteht aus ein paar Wasserflaschen zur Selbstbedienung in einer Kühltasche hinter dem Pilotensitz. Eine Bordtoilette gibt es auch bei turbulentem Flugwetter nicht. Es geht los. Festhalten.

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